đź’– Toni Bernd Schlack đź’–Villingen-Schwenningen & Tuttlingen vserver,Container,Virtualisierung Vergleichstabelle der wichtigsten Unterschiede zwischen VMware ESXi, Microsoft Hyper-V, Proxmox und OpenNebula Hypervisor

Vergleichstabelle der wichtigsten Unterschiede zwischen VMware ESXi, Microsoft Hyper-V, Proxmox und OpenNebula Hypervisor

Vergleichstabelle der wichtigsten Unterschiede zwischen VMware ESXi, Microsoft Hyper-V, Proxmox und OpenNebula Hypervisor
KriteriumVMware ESXiMicrosoft Hyper-VProxmoxOpenNebula
LizenzmodellKommerziell, kostenpflichtigTeil von Windows ServerOpen-Source (GPL)Open-Source (Apache 2.0)
Hypervisor-TypTyp-1-HypervisorTyp-1-HypervisorTyp-1-HypervisorTyp-1-Hypervisor
Unterstützte Gast-OSWindows, Linux, andereWindows, Linux, andereWindows, Linux, andereWindows, Linux, andere
Management-ToolsvCenter ServerHyper-V Manager, System CenterWeb-InterfaceWeb-Interface, CLI
HochverfügbarkeitJaJaJaJa
Live-MigrationVMotionLive MigrationLive MigrationLive Migration
Storage-MöglichkeitenvSAN, NFS, iSCSI, FCHyper-V Storage Spaces, SMBZFS, Ceph, NFS, iSCSINFS, LVM, iSCSI, Gluster
Netzwerk-FeaturesvSwitches, Distributed SwitchesHyper-V Virtual SwitchesLinux Bridges, OVSVirtual Networks
IntegrationVMware ToolsIntegration ServicesVirtio, QEMU-Guest-AgentContextualization Tools
SkalierbarkeitHohe SkalierbarkeitHohe SkalierbarkeitSkalierbarkeitSkalierbarkeit

Vergleichstabelle der wichtigsten Unterschiede zwischen VMware ESXi, Microsoft Hyper-V, Proxmox und OpenNebula basierend auf technischen Anforderungen und Funktionen für Techniker:

KriteriumVMware ESXiMicrosoft Hyper-VProxmoxOpenNebula
Kostenlose VersionJa (ESXi Free)Ja (Hyper-V Server)JaJa
Community SupportBegrenztJaAktive CommunityAktive Community
LizenzkostenKostenpflichtigKostenpflichtigKeine LizenzkostenKeine Lizenzkosten
PrivatanwenderWenig relevante OptionenWenig relevante OptionenGeeignet für HeimgebrauchGeeignet für Heimgebrauch
Cloud-IntegrationVMware Cloud ServicesAzure IntegrationEingeschränkte Cloud-IntegrationJa, Hybrid-Cloud-Support
EcosystemGroßes EcosystemMicrosoft-ÖkosystemAktive Open-Source-CommunityOpen-Source-Community
MigrationswerkzeugeVMware ConverterMicrosoft Migration ToolsBuilt-in Migration ToolsBuilt-in Migration Tools
Backup-IntegrationVeeam, andere DrittanbieterDPM, Veeam, andereBuilt-in Backup-OptionenBuilt-in Backup-Optionen
Web-ManagementVia vCenter Web ClientVia Hyper-V ManagerWeb-InterfaceWeb-Interface
Third-Party-IntegrationUmfangreiche UnterstützungGute UnterstützungOffenes Ökosystem für ErweiterungenOffenes Ökosystem für Erweiterungen
LizenzierungPro CPUPro Socket/CALKostenlos (Community)Kostenlos (Community)

Es ist wichtig zu beachten, dass die individuellen Anforderungen und Präferenzen einer Organisation oder eines Technikers bei der Wahl der Virtualisierungslösung eine große Rolle spielen. Kostenlose Versionen können für kleinere Umgebungen oder private Nutzung geeignet sein, während kostenpflichtige Versionen möglicherweise erweiterte Funktionen und Support bieten. Technische Anforderungen, vorhandene Infrastruktur und Integrationsmöglichkeiten sollten ebenfalls sorgfältig geprüft werden.

Wie sieht es mit der Containerisierung der obigen Systeme aus?

Hypervisor-TypTyp-1-HypervisorTyp-1-HypervisorTyp-1-HypervisorTyp-1-Hypervisor
Container-UnterstützungJa (mittels Kubernetes und Docker)Ja (mittels Docker)Ja (mittels LXC)Ja (mittels LXC)
Container-ManagementVMware TanzuDocker, KubernetesBuilt-in Support für LXCBuilt-in Support für LXC
OrchestratorKubernetesKubernetes
VM- und Container-IntegrationVMware vSphere with TanzuWindows Containers, Hyper-V IsolationKVM-basierte VMs und LXC-ContainerKVM-basierte VMs und LXC-Container
Netzwerk-FeaturesIntegriertes Kubernetes-NetzwerkDocker Networking, Hyper-V NetworkingLinux Bridges, OVS für VMs, LXC NetworkingLinux Bridges, OVS für VMs, LXC Networking
SkalierbarkeitHohe SkalierbarkeitHohe SkalierbarkeitSkalierbarkeitSkalierbarkeit
LizenzmodellKommerziellTeil von Windows ServerOpen-Source (GPL)Open-Source (Apache 2.0)

Worin unterscheiden sich Hypervisor 1 und Hypervisor 2?

Hypervisor werden in zwei Haupttypen unterteilt: Typ 1 (Bare-Metal-Hypervisor) und Typ 2 (Hosted-Hypervisor). Die Unterschiede liegen in ihrer Architektur, Verwendung und Leistung. Hier sind die Erklärungen und Beispiele für beide Typen:

Hypervisor
hypervisor” by samirpaulb is licensed under CC BY-NC-ND 2.0

Hypervisor Typ 1 (Bare-Metal-Hypervisor):

Ein Typ-1-Hypervisor wird direkt auf der physischen Hardware installiert und verwaltet die Ressourcen der Hardware, um virtuelle Maschinen auszuführen. Er benötigt kein zugrunde liegendes Betriebssystem und arbeitet daher direkt auf der Hardware. Dies ermöglicht eine höhere Leistung und Effizienz, da keine zusätzliche Betriebssystemebene vorhanden ist.

Beispiel: VMware ESXi ist ein Typ-1-Hypervisor. Es wird direkt auf den Servern installiert und kann virtuelle Maschinen ohne ein zugrunde liegendes Betriebssystem ausführen. Dadurch kann es Ressourcen effizienter zuweisen und bietet eine bessere Leistung für die virtualisierten Workloads.

Hypervisor Typ 2 (Hosted-Hypervisor):

Ein Typ-2-Hypervisor läuft als Anwendung auf einem bestehenden Betriebssystem. Er nutzt die Betriebssystemressourcen, um virtuelle Maschinen auszuführen. Da er auf einem Host-Betriebssystem läuft, kann die Leistung etwas niedriger sein als bei einem Typ-1-Hypervisor.

Beispiel: Oracle VirtualBox ist ein Typ-2-Hypervisor. Er wird auf einem bereits installierten Betriebssystem (z. B. Windows oder Linux) ausgeführt und verwendet die Ressourcen dieses Betriebssystems, um virtuelle Maschinen zu verwalten. Dies kann für Entwicklung, Tests oder kleinere Workloads geeignet sein.

Unterschiede der Hypervisor:

  1. Performance: Typ-1-Hypervisoren bieten normalerweise bessere Leistung, da sie direkt auf der Hardware laufen und keine zusätzliche Betriebssystemebene dazwischen liegt. Typ-2-Hypervisoren haben aufgrund ihrer Abhängigkeit vom Host-Betriebssystem etwas mehr Overhead.
  2. Isolation: Typ-1-Hypervisoren bieten eine bessere Isolation zwischen virtuellen Maschinen, da es keine gemeinsame Betriebssystemebene gibt. Typ-2-Hypervisoren teilen sich das Host-Betriebssystem, was die Isolation weniger strikt machen kann.
  3. Verwaltung und Ressourcenzuweisung: Typ-1-Hypervisoren sind in der Regel besser für die Verwaltung großer Umgebungen geeignet, da sie die Hardware effizienter nutzen können. Typ-2-Hypervisoren sind oft einfacher einzurichten und eignen sich gut für Entwicklungs- und Testumgebungen.

Die Wahl zwischen Typ-1- und Typ-2-Hypervisoren hängt von den spezifischen Anforderungen, der Leistung, der Skalierbarkeit und der Isolation ab, die in der jeweiligen Umgebung benötigt werden.

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