Der Umgang mit COVID-19 Verdacht s über was

Tag 1 Ich bin in der Reha in Bad Dürrheim und ich wundere mich das keiner eine Mundnasenbedeckung trägt und ich daraufhin die Schwestern fragte dann sagten sie das der Abstand vollkommen ausreicht und man keinen mund-Nasenschutz braucht ich trage aber den Mund-Nasen-Schutz trotzdem da ich merke das der Abstand nicht eingehalten wird . Ich denke mir ich bin ich und denke an Personen die in verschiedenen Kliniken in der Region und Hannover arbeiten die mir alle das gleiche berichten Covid-19 ist keine Grippe . Nun ich schütze mich selber und halte den Abstand sowie die weiteren Regeln ein .

Tag 2 : Ein Pfleger sagt zu mir das ich die Maske nicht brauche und das andere vor mir deshalb Angst haben . Ich denke mir nur so einen Satz vom Fachpersonal , tja was soll ich sagen ich denke mir meinen Teil und Spielregeln sind dazu da eingehalten zu werden und enden nicht damit das eine Klinik-parkplatzschranke diese aufhebt. Mein Gedanke: Soll ich ihm einen Kontakt zu einer Covid-19 Station vermitteln das er da mal Probearbeiten darf?

Tag 3-10 : Ich stelle wiederholt fest das Abstände im Speisesaal in der Klinik in Bad Dürrheim nicht eingehalten werden ebenso benutzt die ein oder andere von der Essensausgabe ihren Mund-Nase-Schutz als Kienschoner und nicht wie vorgesehen. In verschiedenen Gruppentherapien wie Papier oder Kunst kommt man sich aufgrund der örtlichen Räumlichkeiten auch oft näher wie die empfohlenen 1,50m und man berührt sich teilweise. Keiner außer mir trägt von den Patienten irgendeinen Schutz

Ich vermeide nach Möglichkeit den Kontakt zu Mitpatienten oder achte zumindest auf den Abstand.

Bei einem Vortrag der Diätassistentin und des Chefkoches redet mich ein Patient an und verleugnet COVID-19 und behauptet sein Freund würde beim RKI arbeiten und Covid-19 gäbe es nicht.. meine Reaktion ich probierte es anhand vom Spiel Lemminge zu erklären . Leider ohne Erfolg . Also ich für meinen Teil hab mich beruhigt und gesagt du weißt wo du hier bist , lass dich bloß nicht auf eine Diskussion ein es gibt hier ja noch über 200 Mitpatienten wie ich im anschließenden Vortrag erfuhr . Als fürsorglicher Mensch stellt sich mir die Frage : was passiert wen hier einer an COVID 19 erkrankt gibt es überhaupt noch soviel Betten im Quellenland Schwarzwald Baar ?

11 Tag : ich verspüre ein kratzen im Hals und ich fange an zu husten und habe Grippeähnliche Symptome. Ich melde mich in der med. Zentrale der Klinik Vorstellung beim Arzt ist erst ein Tag später möglich gegen Mittag hab ich so laut gehustet das Mitpatienten auf mich aufmerksam wurden und sich beschweren erst dann wurde der Bereitschaftsdienst aktiviert und das Klinikum Villingen-Schwenningen aktiviert . Nach über 1h des Wartens kam dann der Krankentransporter aus Tuttlingen und nahm mich dann mit in die Klinik

1Tag Covid-19 Verdacht In der Klinik angekommen durfte ich dann noch einmal warten und ich landete erst mal auf der zwischen-intensiv-isolierstation wo erst mal meine Vitalwerte überprüft wurden bis mich nach einigen Stunden die Ärztin untersuchte und dann auch der Covid-19 Abstrich erfolgte

2Tag Covid-19 Verdacht : ich bin auf die Isolierstation gebracht worden. Der Test kann Vorort nicht ausgewertet werden und ist an ein medizinisches Labor in Konstanz geschickt worden. Leider kein Ergebnis an diesem Tag . Ich bekomme Elektrolyte und Schmerzmittel via Zugang eine Computertomographie wurde ebenfalls erstellt und hier mal ein gutes Zeichen : Keine Auffälligkeiten an der Lunge die für Covid-19 typisch sind

3Tag : Morgenstund hat Gold im Mund . Die Nacht war sehr schmerzhaft trotzdem immer müde und ich bin ziemlich niedergeschlagen . Was wird da auf mich zukommen wen es tatsächlich Covid-19 ist und warum dauert der Test so ewig ? Am Mittag kam dann endlich die Ärztin und sagte Covid-19 ist es nicht ich hätte Glück … Und ich erwiderte dann das es wohl eine schwere Männer-Grippe ist und wir haben beide gelacht.. ))) Zurück in der Klinik in Bad Dürrheim musste ich mir dann noch einmal vom Pfleger der Luisenklinik anhören das ich nicht so ängstlich sein müsse… Angst ? Nein ich nenne es Respekt vor allem weil ich ganz lange mit der Ärztin des Kreisklinikums über das COVID-19-Virus geschnackt habe.
Dabei erfuhr ich auch das alle Covid-19-Proben an das Labor in Konstanz geschickt werden müssen weil sie die Materialien zum Testen im hauseigenen Labor erst gar nicht herbekommen.  Die Lage ist also noch weiter angespannt als ich bisher vermutet habe. Mein Motto „ Ich bleibe auf Abstand“  egal was andere Denken. Auch ob ich einen Mundschutz ein Gesichtsvisier trage geht niemand was an. Bleibt gesund und haltet zumindest die zwei Meter Abstand. 

4Tag: Heute wurde ich von der Klinik bis Montag beurlaubt da ich mit einer Maske anderen Reha-Teilnehmer in Verbindung mit dem Husten Angst mache. Wie gesagt ich persönlich habe keine Angst vor Covid-19 aber nich habe wie gesagt Respekt und alles was dazu gehört . Ja auch ich will niemand anstecken und hab mich nun für das restliche Wochenende trotzdem in häusliche Quarantäne in Schwenningen begeben. Wie ich über das Tragen von Masken denke habe ich in einem Beitrag unter https://www.toni-schlack.de/allgemein/diskussion-zum-thema-masken/ geschrieben.

5 Tag Montag : Es ist Montag und ein Telefonat mit der Klinik steht an ob ich wieder in die Klinik zurückkehren kann oder nicht. Da bin ich dann aber mal gespannt was raus kommt.
5.Tag Update 9h Ich habe gerade mit der Klinikleitung telefoniert ich darf wieder in die Klinik zurück da ich nicht mehr huste.

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