FTTC, FTTB und FTTH: Unterschiede der Glasfaser-Anschlussvarianten

đź’– Toni Bernd Schlack đź’–Villingen-Schwenningen  > Allgemein >  FTTC, FTTB und FTTH: Unterschiede der Glasfaser-Anschlussvarianten

FTTC, FTTB und FTTH: Unterschiede der Glasfaser-Anschlussvarianten

Glasfaser

Das Internet der Zukunft – : FTTC, FTTB und FTTH: Unterschiede der Glasfaser-Anschlussvarianten

Glasfaser-Anschluss ist nicht gleich Glasfaser-Anschluss. Denn nicht überall sind Glasfaser-Kabel bis zur Anschluss-Dose in die Wohnungen verlegt. Es gibt verschiedene Anschlussvarianten, die angeben wie nah das Glasfaser-Kabel an die Wohnung bzw. das Haus reicht. Für die Internet-Geschwindigkeit gilt in diesem Fall: Je kürzer der Weg, der mit Hilfe eines ‚alten‘ Kupferkabels überbrückt werden muss, desto höher sind die garantierten Bandbreiten. Denn Glasfasern können Daten im Vergleich zu Kupferkabeln deutlich schneller – mit Lichtgeschwindigkeit – übertragen.

Aktuell unterscheiden Experten zwischen drei verschiedenen Anschluss-Arten an das Glasfaser-Netz: „FTTH“, „FTTB“ und „FTTC“. Die Abkürzung „FTTC“ steht für „Fibre to the Curb“, was übersetzt „Glasfaser bis zum Bordstein“ heißt. Konkret bedeutet das, dass in diesem Fall die Glasfaser-Kabel bis zum grauen Verteilerkasten am Gehweg verlegt sind. Die restliche Strecke bis zum Hausanschluss in der Wohnung muss mit Hilfe von Kupferkabeln überbrückt werden. Dadurch kommt es zu deutlichen Geschwindigkeitsverlusten, regulär sind mit „FTTC“ Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s möglich. Dank Vectoring- oder gar Super-Vectoring-Technologie kann die Übertragungsrate auf maximal 250 MBit/s erhöht werden. Wem das im Home-Office, zum Streaming vom Filmen oder zum Online-Gaming nicht ausreicht, benötigt einen „FTTB“- oder „FTTH“-Anschluss. „FTTB“ steht für „Fibre to the Building“ – also für einen Glasfaser-Anschluss bis ins Gebäude. Oft sind die Glasfaser-Kabel bis in den Keller verlegt. Eine optische Netzwerkeinheit wandelt das optische Signal in ein elektrisches Signal um, sodass es über die bestehende Hausverkabelung, die in der Regel aus Kupferkabeln besteht, bis zur Anschlussdose weitergeleitet werden kann. Je nach Haustechnik sind mit einem „FTTB“-Anschluss aktuell Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s möglich. Ganz ohne Überbrückung mittels Kupferkabeln kommt der „FTTH“-Anschluss („Fibre to the Home“) aus. Bei dieser Anschluss-Art fließen die Daten komplett über Glasfaser-Kabel bis zum Anschlussgerät zu Hause oder im Büro. Deshalb garantiert ein „FTTH“-Anschluss Highspeed-Internet mit Bandbreiten von bis zu 1 GBits/ im Download und 200 MBit/s im Upload. Außerdem ist ein reiner Glasfaser-Anschluss weniger störanfällig und bietet auch dann eine stabile Leistung, wenn die Nachbarn gleichzeitig große Datenmengen aus dem Internet abrufen.(Quelle: Dieser Beitrag wurde uns von 1und1 freundlicherweise zur Verfügung gestellt) .

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